Notenständer zur Trompete – flexible Übungs- und Auftrittshilfe

Notenständer

Notenständer Zubehör

Beim Erlernen des Trompetenspiels sind Übungshefte und Notenblätter Basics der Ausstattung. Später bleibt der Notenständer bei Auftritten in der Band oder auf der Bühne fester Begleiter zur Trompete. Es gibt allerdings Unterschiede bei den Modellen, abhängig vom Einsatzzweck und den Erwartungen der Anwender.

Technische Beschreibung von Notenständern

Ein Notenständer ist hinsichtlich seines Aufbaus ein mobiles Pult, auf welchem dünne Notenhefte oder einzelne Notenblätter zum Abspielen mit der Trompete aufgelegt werden. Alle Modelle bestehen unabhängig von ihrer individuellen Beschaffenheit aus diesen Grundelementen:

  • Ein Dreifuß zum Verstellen als stabile Aufstellfläche
  • Ein mindestens zweifach, oft stufenlos verstellbares Stativ
  • Ein Pult mit schmaler Ablagefläche unten und großer Ablagefläche hinten, modellabhängig mit Klemmvorrichtungen für die Notenblätter

Unterschiede gibt es hinsichtlich der Mobilität. Manche Notenständer sind im zusammengeklappten Zustand höchstens faustdick und nur wenig länger als ein langer Bleistift. Andere Ständervarianten sind beinahe so wuchtig wie ein Rednerpult, nur schlanker und klappbar für unterschiedliche Aufstellsituationen.

Als Materialien kommen Edelstahl und Aluminium zum Einsatz. Holz wird bei wenigen Ständermodellen eingesetzt, hier vor allem im Orchesterbereich. Während die leichten Metallpulte sich auch für den Übungseinsatz bei Kindern eignen, sind schwere Holz- und Metallvarianten eher auf Bühnen und im Orchestergraben von Sinfonie- und Konzerthäusern oder Theatern zu beobachten.

Notenständer

Verschiedene Aufstell- und Größensituationen

Zum Trompete lernen in der Musikschule oder in der häuslichen Umgebung sind die Anforderungen an den Notenständer niedriger als für häufigen Standortwechsel oder eine optisch ansprechende Präsentation. Allerdings lohnt es, sich gleich zu Beginn der Übungsstunden für die ersten Jahre für eine bestimmte Art von Notenständern zu entscheiden. Diese beiden Varianten sind dabei die am häufigsten verwendeten:

Massive Notenständer in Pultform

Ein Notenpult ist von Dirigenten auf der Bühne besser bekannt. Es ist ein Notenständer, dessen Rücken deutlich massiver gearbeitet ist als der von leichteren, mobilen Modellen. Als Materialien für Notenpulte kann Holz zum Einsatz kommen, zum einen aus optischen Gründen für Auftritte, zum anderen wegen der vorteilhaften Schwingungseigenschaften dieses Materials. Metallpulte sind weniger verbreitet, aber ebenfalls eine angebotene Ständerform.

Pultständer lassen sich nur bedingt zusammenklappen. Sie bieten auch für umfassende Notenwerke soliden Halt. Für den Hausgebrauch beim Trompete lernen sind Notenständer in Pultform nur sinnvoll, wenn es ein Musikzimmer gibt, in welchem der Ständer ohne viele Umbauarbeiten stehenbleiben kann.

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Mobile Notenständer in Pultform

Metallgestelle mit vielen Klappmöglichkeiten eignen sich besser als Notenständer, weil sie die Funktion des Notenhalts erfüllen und leicht genug für häufige Standortwechsel sowie klein genug zum Verstauen im Handgepäck sind. Die Stabilität dieser mobilen Varianten hängt stark vom verwendeten Material, der Aufstellfläche und der Verarbeitung aller Komponenten ab.

Immerhin verwenden Musiker mit häufig wechselnden Auftrittsorten diese filigran wirkenden Ständervarianten häufig und über einen langen Zeitraum. Die Anschaffung lohnt also schon beim Einstieg in das Trompete lernen.

Notenständer auf der Trompete

Blaskapellen lösen das Notenproblem besonders mobil: Direkt zum Aufklemmen am Rand des Schallbechers gibt es Minipulte. Sie sind aufgebaut wie ein mobiler Notenständer in Pultform. Das Stativ mit dem Dreifuß fehlt hier allerdings. Stattdessen sitzt knapp unter der eigentlichen Halterung für die Noten die Klemmvorrichtung für die Trompete.

Einsatzzwecke für Notenständer

Ohne Notenständer ist das Spielen von Liedern auf der Trompete nur erfahrenen Künstlern oder Naturtalenten möglich. Aber auch sie greifen beim Üben auf ein Pult oder eine mobile Variante zurück. Somit sind die einfachsten Ausführungen von Notenständern ab dem Einstieg in das Trompete spielen Teil des unentbehrlichen Equipments. Künstler brauchen für ihre Auftritte mit der Trompete die Notenständer, um während des Spiels die Noten bequem zu sehen.

Schwere Pultmodelle aus Holz oder kunstvoll verziertem Metall sind zum einen im Theater, dem Konzertsaal und auf der Orchesterbühne Teil einer ganzen Inszenierung. Sie müssen deutlich stabiler sein als ein leichter, klappbarer Notenständer, und sie sollen sich optisch möglichst harmonisch in eine vorhandene Kulisse einfügen.

Kleine Klemmständer erleichtern das Spiel auch umfassender Musikstücke direkt während des Marschs einer Blaskapelle oder bei ähnlichen musikalischen Auftritten, bei denen ein eigener Aufstellort für einen Pultständer keinen Sinn machen würde oder nicht vorhanden ist.

Vorteile von Notenständern

  • Notenständer in Pultform optisch ansprechender Bestandteil der Inszenierung bestimmter Auftritte

    Notenständer bei Auftritten in der Band

    Notenständer bei Auftritten in der Band

  • Für Einsteiger stabile Ablagemöglichkeit für die Noten zur Trompete
  • Für Künstler unverzichtbares Equipment bei jedem Auftritt
  • Mobile Ausführungen sehr leicht, klein zusammenklappbar und an jedem Standort mit wenigen Handgriffen wieder aufgestellt
  • Klemmständer für Auftritte bei Umzügen vorzügliche, mitlaufende Ablagemöglichkeit der Noten
  • Hohe Lebensdauer von Markenmodellen (oft begleitet ein Notenständer ein bis zwei Generationen von Trompetern)

Fazit:
Notenständer gehören von Anfang an zum Equipment, so dass sofort mit den abgelegten Noten das Trompete lernen möglich ist. Ob ein schweres Pult, ein mobiler, klappbarer Notenständer oder eine Variante zum Aufklemmen auf den Schallbecher besser ist, hängt von den Einsatzbedingungen ab. Beim Kauf sollte unbedingt auf eine einfache Handhabung und einen stabilen Stand im aufgeklappten Zustand geachtet werden. Notenständer in Pultform

 


 

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